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Wilhelmshaven - Zur ihrer voraussichtlich letzten Teilnahme an einem maritimen Einsatzverband verlässt die Fregatte "Rheinland-Pfalz" am Mittwoch, den 1. Februar, den Marinestützpunkt Wilhelmshaven. Mit Kurs Mittelmeer wird das Kriegsschiff mit seinen rund 180 Frauen und Männern um 10 Uhr auslaufen, um sich an der "Standing NATO Maritime Group 1" (SNMG 1) zu beteiligen.
Unter dem Kommando von Fregattenkapitän Trond Blindow (42) wird die "Rheinland-Pfalz" in den kommenden Monaten unter anderem an den Manövern "Proud Manta" und "Joint Warrior" teilnehmen. Ziel dieser gemeinsamen Übungen mit Bündnispartnern ist die Erhöhung der Einsatzbereitschaft und der Operationsfähigkeit.
weiter lesenKiel - Am 31. Januar um 10 Uhr verlässt das zum 5. Minensuchgeschwader gehörige Hohlstablenkboot "Auerbach/Oberpfalz" seinen Heimathafen Kiel und nimmt Kurs in Richtung libanesische Küste. Dort wird sie das Minenjagdboot "Passau" ablösen, um sich als Teil des deutschen Marineeinsatzverbandes an der Mission UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon) zu beteiligen.
Unter dem Kommando von Korvettenkapitän Guido Stein (36) wird die "Auerbach" mit der 41-köpfigen Besatzung des Schwesterbootes "Hameln" auslaufen. Für den "Hameln"-Kommandanten ist es der erste Einsatz bei UNIFIL. Entsprechend hoch sind seine Erwartungen: "Am meisten freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit der libanesischen Marine sowie den internationalen Marineeinheiten."
weiter lesenKiel - Am Freitag, den 27. Januar 2012, wird das Minenjagdboot "Homburg" um 10 Uhr seinen Heimathafen in Kiel verlassen und sich dem ständigen NATO-Minenabwehr-Verband 1 ("Standing NATO Mine Counter Measures Group 1", SNMCMG 1) anschließen.
Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Pierre Schubjé (32) wird sich die "Homburg" mit ihrer 36-köpfigen Besatzung in Richtung Neustadt in Holstein aufmachen. Dort wird sie sich dem NATO-Verband, derzeit bestehend aus Einheiten der norwegischen, belgischen, und niederländischen Marine, anschließen. Die SNMCMG 1 steht aktuell unter norwegischem Kommando mit dem Flaggschiff HNOMS VALKYRIEN, einem Versorgungsschiff.
weiter lesenWilhelmshaven - Wenn am Samstag, den 28. Januar um 11 Uhr, auf dem Einsatzgruppenversorger (EGV) "Berlin" das Kommando "Alle Leinen los und ein!" ertönt, verlässt die größte Einheit der Deutschen Marine ihren Heimatstützpunkt Wilhelmshaven. Unter dem Kommando von Fregattenkapitän Martin Waldmann (48) wird die 230-köpfige Besatzung nach einem 14-tägigen Transit die Fregatte "Lübeck" bei der Operation "Atalanta" ablösen.
Mit der "Berlin" wird erstmals ein Einsatzgruppenversorger der Deutschen Marine zur Operation "Atalanta" entsandt. Gemessen an dem Auftrag verfügt die "Berlin" über das Fähigkeitsspektrum einer Fregatte. Zusätzlich befindet sich an Bord des EGV ein Marineeinsatzrettungszentrum (MERZ). Das MERZ befähigt die "Berlin" zur medizinischen Versorgung in See auf dem Niveau eines Kreiskrankenhauses.
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